Sonntag, 7. Februar 2021

Blättertuch angefangen

 Das Blättertuch "Zauberwald" von Sylvia Kilger

                habe ich angefangen für eine Freundin unserer Tochter. 

Sie kann nicht stricken, aber nähen und handwerkern und ist sehr kreativ. Ich habe meine ganzen Stoffmasken von ihr und ihrer Schwester bekommen und so stricke ich gerne mal was für sie.
 


Das Tuch wird oben an der Kante angefangen und verjüngt sich zur Spitze hin. Ich bin also mit 361 M. gestartet und mit jedem fertigen kleinen Blatt an den Seiten verringert sich die Maschenanzahl.
Die Wolle ist viel dünner als vorgegeben, es ist die Greta von Langyarns und ich stricke mit N. 3,0.

Obwohl ich schon seit Jahrzehnten stricke, hatte ich Schwierigkeiten mit dem Muster. Es gibt zwar auch einen Chart, aber man hält sich besser genau an den Text der 6 Teile, die dann immer wiederholt werden.
 Nachdem ich an den Rändern einen Fehler gemacht hatte - an beiden Seiten - musste ich fünf Reihen zurückstricken. Puh! Da habe ich mich dann hingesetzt und mir meinen eigenen Chart gemacht, mit genauen Markierungen, wo die Fallstricke sind. Nun flutscht es wieder und es macht Spaß das Tuch wachsen zu sehen.
 

Zur Abwechslung stricke ich zwischendurch an der Banyanjacke von Nicola Susen, die ich auch nochmal ein ganzes Stück geribbelt habe. Ich brauchte doch mehr Breite in der Mitte und habe den ersten Teil nochmal weiter gestrickt. Jetzt passt es und ich komme heute zum letzten Teil "Körper und Kragen". Das werden dann sehr viele Maschen sein. Man strickten in Runden an einem Vorderteil runter, das Rückenteil, an dem anderen Vorderteil wieder hoch und um den Hals herum. 
Aber die ganzen rechten Maschen kann man gut bei einem spannenden Krimi stricken.

Hier stürmt es ordentlich und feine Flöckchen treiben vor den Fenstern lang. Die Vögel sind gefüttert und wir machen es uns drinnen gemütlich. Ich hoffe bei euch ist es nicht zu schlimm. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

Eure Moni



 

5 Kommentare:

  1. Liebe Moni,
    das Tuch wird toll, der Farbverlauf ist so schön herbstlich. Bei so einem Muster zurückstricken ist wirklich eine Strafe, vor allem bei so vielen Maschen. Aber nutzt ja nichts. Ribbeln geht ja erst recht nicht, wenn so viele Umschläge im Spiel sind. Auf deine Jacke bin ich sehr gespannt, eine interessante Konstruktion.
    Liebe Grüße
    Sandra

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  2. Wow, ganz tolle Projekte! da fehlt mir die geduld und ich dachte ich wäre schon sehr geduldig!

    liebe Grüße
    Augusta

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  3. Liebe Moni,
    nun hat der Winter doch viel Schnee hier gelassen, der Wind hat alles ganz doll durcheinander gewirbelt und in manchen Ecken hoch aufgetürmt. Wie gut, dass wir es gemütlich zu Hause haben und wir unserem Hobby nachgehen können. Schönes hast Du auf den Nadeln, das Tuch gefällt mir im Farbverlauf und das Muster ist interessant. Oha! zurück stricken ist mühsam, aber es muss sein und das neue Ergebnis stellt Dich zufrieden. Ich bin auch sehr gespannt auf Deine Jacke und ich überlege, ob ich mir noch eine Lavinia stricke. Von oben strickt es sich sehr gut, so ohne Nähte... Habe einen angefangenen Pullover im Pfauenmuster aus Mohairwolle aufgeribbelt, ich sag Dir, das ist eine Strafe, weil sich die kleinen Härchen so ineinander verwirbelt haben. Und jetzt habe ich ein dickes Knäuel mehr in meinem Wollstash. ;-)))
    Ich wünsche Dir einen schönen Abend mit vielen kreativen Momenten und schicke liebe Drosselgartengrüße mit.
    Traudi.♥

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  4. Wow, das ist aber ein zauberhaftes Muster!
    Das wird richtig hübsch werden.
    Ganz viele liebe Grüße von der Urte

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  5. Hallo Moni,
    vielen Dank für deinen Kommentar bei mir, heute bin ich bei dir zum ersten Mal zu Besuch und komme bestimmt wieder, einen sehr schönen Blog führst du.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße, Jutta

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